Cityscapes #1

walking those streets
unfamiliar, yet

trying to make home what does not feel like home
yet

the only constant in life is reshaping
of who you are and spaces you are dwelling in
constantly meeting yourself within realms
of the unknown

i have become estranged to myself
too often, searching
wandering
homeless
indeed

i am still aiming to take my gound
cultivate my soil, establish my roots

they have not been given to me
i’m an aerial root
longing for soil

like a flower that emerges from a fissure in concrete
a flower that hooks its roots inside rocks
i have tried to make myself indigenous
to whatever surrounding
there might be

the stranger within me is a stranger to myself
adjusting, aligning, assimilating

but the ME within me keeps
waiting for a like-minded pack of lobas
a family to belong to
one day

between rocks or concrete
capabale of rooting
awaiting
rhizome

“The self is only a threshold, a door, a becoming between two multiplicities”
Deleuze & Guattari – A Thousand Plateaus

 

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Solitude

A self chosen castle of brick walls and paint
a nightmare within vast rectangular space
the escape, far from here, i see it all faint
and my heart all bumping, a rushing race

a voice is screaming inside my head
to the world outside
lying in bed
on a tide

i’m dizzy

I’ve erected them walls to make you stay out
the price I’ve paid was high there’s no doubt
so I keep banging my head
against red walls of brick
with heart made of lead
my stomach sick

you won’t hear me – no no
no sound to go through

I wanna get ouside, them walls
jackhammer, wrecking ball, arson?
instead i’ll remain dancing those halls
treacherous safety of prison

Rapunzel was the fairy tale
a tower soaring high into the sky
a miracle to all passers-by
but for the inmate a living hell
severed from the world of living
the inmate to herself unforgiving
cut it off, for damns sake
cut it off!

I would give all my hair to you
hairless, free, wondrous roaming
if only you assured me that humans were worth
trusting, loving, pack forming
be the alpha wolf
my alpha
wooohoooo

 

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Why poetry and writing has saved my life …

„There’s a reason poets often say ‚Poetry saved my life‘, for often the blank page is the only one listening to the soul’s suffering, the only one registering the story completely, the only one receiving all softly and without condemnation.“ – CLARISSA PINKOLA ESTES

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The Tortoise and the Bear #2 – Road Trip

Die kleine Schildkröte und der Bär packten ihre sieben Sachen für den Urlaub am Meer. Sie waren beide schon sehr aufgeregt und freuten sich. Sonne, Meer und Strand! Was können ein Bär und eine kleine Schildkröte denn mehr wollen?

Doch während sie so dahin packten, wurde die kleine Schildkröte immer nachdenklicher und nachdenklicher, was dem Bären natürlich sofort auffiel. Er kannte seine Freundin schließelich gut und spürte es sofort, wenn sich ein Schatten über ihr sonst so fröhliches und liebenswertes Wesen legte.

„Schildkröte, was ist los?“ Die Schildkröte winkte ab, sie wollte dem Bären nicht die Urlaubsstimmung verderben und hatte ein schlechtes Gewissen. Der Bär beharrte jedoch brummend: „Sag es mir jetzt, liebe Schildkröte, ich möchte diesen dunklen Schatten über deinen Augenbrauen nicht mitnehmen in unseren Urlaub, und du glaube ich, willst das auch nicht, hm? Erzähl mir was los ist und wir werfen dieses Paket an Sorgen dann mit Schwung am Highway aus dem Fenster, damit er uns nicht im Urlaub nervt, was meinst du?“ Die Schildkröte seufzte erleichtert. Ach, dieser Bär! Er fand einfach immer die richtigen Worte, wenn es ihr nicht so supi ging. Also kauerte sie sich aufs Sofa während der Bär seine warme, weiche Tatze auf ihren Panzer legte und begann zu erzählen:

„Naja, Mama Schildkröte und ich verstehen uns ja im Moment ganz gut, aber sie bohrt ständig Löcher in meinen Panzer mit der Frage: ‚Wann kommst du endlich wieder? Komm einmal endlich wieder? Es wäre so schön wenn du kommst!‘ Ich will aber nicht!“ Der Bär legte den Kopf zur Seite: „Warum nicht?“ Die Schildkröte zog den Kopf ein wenig ein: „Naja, weil mir nach dem großen Familienkrach zu Weihnachten wieder sehr klar geworden ist, dass unsere Familie einfach nicht so funktioniert, wie Mama Schildkröte oder sonstwer sich das wünschen mag. Und mir wurde auch klar, dass mein Bruder Schildkröte, den ich immer in Schutz genommen habe und beschützen wollte und dem ich mich gegenüber immer schuldig gefühlt habe, jahrelang schon mit den Eltern mitsingt – du weißt schon – beim ‚die kleine Schildkröte ist an allem schuld und zerstört unsere Familie‘- Chor … ich mag einfach niemanden sehen im Moment, es tut einfach weh und ich brauche Zeit um einen Weg zu finden, damit umzugehen. Ich hab keine Lust mehr darauf die schwarze Schildkröte zu sein, die immer schuld an allem ist. Und deshalb hab ich auch absolut keine Lust zu meiner Familie zu fahren und Fassade zu spielen. Denn selbst wenn ich mir vorher meinen Mund mit Gaffa-Tape zukleben würde, damit mir ja kein ‚falsches‘ Wort entschlüpft, dann würde ich ja doch wieder irgendwas machen, was von irgendwem als Provokation interpretiert werden würde und das ganze elende Drama ginge von vorne los.“

„Hast du das deiner Mutter so gesagt?“ fragte der Bär. Die Schildkröte sah ihn vorwurfsvoll an: „Natürlich NICHT! Soviel hab ich schon gelernt lieber Bär, dass ich weiß, dass es mehr Sinn machen würde eine Flaschenpost ins Meer zu werfen und auf die Antwort einer Meerjungfrau zu warten, als darauf, dass meine Mutter jemals anerkennen würde, dass das was ich denke und fühle eventuell eine Berechtigung hat und nicht sofort mit einem ‚Das stimmt ja überhaupt nicht!‘ oder ‚Was soll denn das bitte, du bist ja völlig verrückt, du bist ja nicht normal!‘ gekillt würde.“ Der Bär brummte: „Aber? Warum beschäftigt es dich dann so? Sag ihr du hast keine Zeit und Schluss. Immerhin bist du erwachsen und deinen Eltern keine Rechenschaft schuldig über das, was du tust.“ Die Schildkröte piepste leise. „Ja, aber ich hab scheiße Schuldgefühle Bär. Weil ich schon wieder nicht die Tochter sein kann, die meine Mutter gerne hätte, weil ich noch nie die ‚richtige Tochter‘ war und die Töchter von anderen Müttern immer besser, braver und ordentlicher waren, als ich. Und weil ich den Traum meiner Mutter von einer perfekten Familie zerstöre und weil ich weiß, dass sie traurig ist und leidet, obwohl sie das nie NIE zugeben würde!“

Der Bär schlug mit der Tatze bestimmt auf den Sofa-Tisch. „Also jetzt aber genug! Jetzt atme bitte einmal ganz tief durch und überlege, ob DU die Familie, die Mutter, den Vater, den Bruder hattest, die du gebraucht hättest, um dich geliebt, geborgen und akzeptiert zu fühlen und zwar genau so wie du bist? Du hast JEDES MAL bevor du zu deiner Familie fährst Magenschmerzen und Kopfweh, weil du panische Angst davor hast, dass du von einem Familientreffen wieder nach Hause kommen könntest und dich wieder fühlen könntest als wärst du völlig wertlos, hassenswert und hättest es nicht verdient am Leben zu sein. Und ich hab dich schon oft genug nach solchen katastrophalen Treffen im Arm gehalten und getröstet, weil deine Mutter dir wieder einmal gesagt hast, du seist das Letzte; oder dein Vater dir, dass du dumm wärst; oder dein Bruder dir, dass du ein egoistisches rücksichtsloses Arschloch wärst … ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Und ich finde das, was deine Mutter gerade macht, ist emotionale Erpressung und das macht sie auch nicht zum ersten Mal. Du kommst auf Besuch, wenn du deine Eltern sehen möchtest und nicht, weil du dich unter Druck gesetzt fühlst! Und lass doch diese Schuldgefühle endlich! Was schuldest du ihnen denn? Ich kann mich noch sehr gut an einen Satz erinnern, der dir von deiner Mutter eingeprügelt wurde. Kannst du dich auch noch erinnern, kleine Schildkröte?“ Die Schildkröte schüttelte ihr Köpfchen. Sie wusste, der Bär hatte recht, aber sie war immer noch hin und her gerissen zwischen Schuldgefühl und Erleichterung. Der Bär holte gaaaaanz tief Luft und zitierte dann Mama Schildkröte in schriller Stimmlage:

„DU KANNST FROH SEIN, DASS DU NICHT SO VERPRÜGELT WURDEST WIE ICH DAMALS. DU HAST JA KEINE AHNUNG, ICH WURDE WIRKLICH VERPRÜGELT. WEGEN DEN PAAR SCHLÄGEN BRAUCHST DU JETZT NICHT HERUM ZU HEULEN. IM VERGLEICH ZU MIR HAST DU ES RICHTIG GUT, ICH BEKAM VIEL SCHLIMMERE PRÜGEL.“

Die Schildkröte flüsterte: „Ja, ich kann mich dran erinnern. Das hat Mama Schildkröte immer gesagt, als Rechtfertigung dafür, dass sie mich geschlagen hat.“ Der Bär runzelte die Augenbraue. „Und DU fühlst dich jetzt dafür schuldig, dass SIE nicht die Familie hat, die sie sich irgendwann erträumt hat? Hätte sie sich da verdammt noch einmal nicht anders verhalten sollen, um dieses Ziel zu erreichen?“ Die Schildkröte nickte wortlos. „Lass uns packen Bär, und an den Strand fahren. Und die Schuldgefühle lass ich hier!“

Der Bär lachte grollend: „So ist’s recht! Aber eines müssen wir noch machen, liebe Schildkröte! Uns die Wut raus schreien!“ Er zwinkerte und reichte ihr den schwarzen Eyeliner. Beide malten sich dicke schwarze Linien unter die Augen und schwangen endlich sich selbst und ihre Koffer ins Auto. Der Bär steckte seinen USB-Stick an und wählte ein Lied. Doch bevor er auf play drückte, sah er die Schildkröte noch einmal zwinkernd an und brummte: „Road Trip, alte Freundin, nur du und ich und den Family Scheiß lassen wir hier, alright? Lass es hier und nimm es niewieder mit, egal wohin. Es ist nicht mehr dein Paket.“ Er reichte ihr die Bären-Ghetto-Fist. Und als der Bär dann endlich ins Gaspedal stieg ballerte Trent Reznor aus den Boxen. Der Bär gröhlte: „YOU AND ME, WE’RE IN THIS TOGETHER NOW!“ Und die Schildkröte brüllte zurück: „NONE OF THEM CAN STOP US NOW!“ Und so bretterten die beiden auf dem Asphalt gen Süden, in einen goldenen Sonnenuntergang. Und am anderen Ende der Straße, da wartete das Meer.

ENDE

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Life ain’t a fun fair, ain’t no carrousel ride

I’ve met you by chance, unexpectedly
We were both not but also meant for each other
Our lives entwined and detached, same time
Like a curse, such a curse and longing
I did not expect you
nor search for you

I knew that I could not have you
from the beginning
same knew you

I’ve never told you how I suffered
couldn’t do

I didn’t want to bother you
how could I?
bother the one I love …

There was a time when I used to wake up
and first thought in the morning was
wanting to die, coz I couldn’t
love you the way I wanted to

I survived. I always did. I always kept breathing.
Breathing through the pain.

A part of me will always cherish you.
As the one who was meant to be
and at the same time wasn’t.

You taught me another lesson in love
You showed me a kindness
I’ve never known before
You surprised me

and you healed a heart that was broken for so many years
shattered into pieces by men who were not like you
and that is why i love you, but at the same time
can’t do

THANK YOU!
I will miss you

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The Tortoise and the Bear #1

An einem kalten und nebligen Winternachmittag kuschelten sich die kleine Schildkröte und der Bär gemeinsam aufs Sofa. Beide waren ein wenig verschnupft, denn draußen vor der Türe trieb ein grimmiger Grippe-Virus sein Unwesen. Sie schlürften gemeinsam ihren Tee, als die kleine Schildkröte immer trauriger und trauriger wurde, ohne es selbst zu bemerken. Ihre Gedanken schweiften immer wieder ab und sie wurde mürrisch.

Da fragte der kleine Bär: „Liebe Schildkröte… wir beide sind gerade ziemlich rotzig, aber irgend etwas stimmt doch nicht mit dir. Spucks aus! Was bedrückt dich?“ Die Schildkröte, der es gar nicht bewusst gewesen war, dass sie launisch geworden war, entgegnete: „Hä? Was meinst du? Ich bin doch nur krank, so wie du Meister Petz!“ Doch der Bär ließ sich nicht beirren. „Liebe Schildkröte, ich kenne dich. Dir rumpelt etwas im Magen, sonst wärst du nicht so unausstehlich!“

Die Schildkröte dachte nach. Tatsächlich, ja! Es war etwas. Sie räusperte sich und begann langsam und leise zu murmeln. „Lieber Bär, ja, da gibt es tatsächlich etwas. Ich hab es lange nicht für möglich gehalten. Du weißt doch, dass ich arbeiten gehe, auch wenn ich halb oder ganz krank bin. Und dass ich mir nicht erlaube mir Krankenstand zu nehmen oder einen Fehler zu machen.“ Der Bär nickte eifrig. Ja, genau so kannte er seine kleine Schildkröte.

Die Schildkröte fuhr fort: „Weißt du, ich hab da so eine Erinnerung. Wir sind einmal alle gemeinsam, Mama, Papa, Bruder, Tante, Onkel, Oma, Opa und Cousin Schildkröte, die ganze Schildkrötenfamile, nach Slovenien gefahren zum Fisch Essen, um den Geburtstag vom Opa aus der Schildkrötenfamilie zu feiern. Es war etwas ganz Besonderes, aber halt auch angespannt, wie immer wenn Familie Schildkröte gemeinsam etwas unternahm. Es fing damit an, dass wir uns verfuhren und in einer Sackgasse landeten. Aber anstatt das mit Humor zu nehmen musste sofort ein Schuldiger gefunden werden. Woraufhin schon ein erbitterter Machtkampf zwischen Mama-Schildkröte und ihrem Bruder ausbrach. Meine Güte! Es gab damals noch keine GPS Handys mit Navi, sondern nur Straßenkarten, mit denen der Beifahrer oder die Beifahrerin navigieren musste. Menschliche Fehler vorprogrammiert (wobei wir so in der Pampa gelandet waren, dass ein modernes Navi sicher auch gestreikt hätte). Naja… es wurde jedenfalls deshalb schon unsachmäßig gestritten und herum geschrien. Schuldige zu finden war immer schon wichtiger als ein Familientreffen zu genießen.

Jedenfalls fühlte ich mich auf der Hinfahrt zu diesem Fischrestaurant schon mehr als letz, also sprich mau, so Kopfweh, Gliederschmerzen, taube Ohren, Presslufthammer im Ohr.

Wir kamen endlich an im Fischrestaurant, die Stimmung schon aufgeheizt aufgrund schweldener niemals aufgearbeiteter Geschwisterkonflikte der Elterngeneration und setzten uns an den Tisch im Gastgarten. Speisekarte. Ich sag so: „Du, Mama-Schildkröte…. also ich glaub ich mag nix bestellen. Ich fühl mich nicht so gut …“ Mama zischt böse über den Tisch: „Jetzt reiß dich gefälligst zusammen! Führ dich ja nicht du auch noch auf! Du bestellst jetzt gefälligst was!“ Ich zuck so zusammen. „Aber Mama, ich mein das jetzt echt. Ich fühl mich irgendwie krank, ich hab gar keinen Appetit.“

Da bekomm ich den Blick. Ohgott! Wie ich den gefürchtet hab. Der Blick hieß noch nie was Gutes! Mama Schildkröte stand vom Tisch auf, völlig entnervt, packte mich am Arm und zerrte mich hinter die Hecke vom Gastgarten auf dem Parkplatz. Dort schnautzte sie mich fuchsteufelswild an: „Du wirst dich jetzt gefälligst nicht so blöd aufführen!!! Du reisst dich jetzt gefälligst noch einmal zusammen!!! Bestell gefälligst was, ich lass mich hier nicht von dir lächerlich machen, nur weil du deine spinnerten fünf Minuten hast!!! Was glaubst du eigentlich??? Du wirst dieses Familienessen sicher nicht ruinieren!!!“

Ich konnte gar nichts mehr sagen. Mit kullerten nur noch die Tränen hinunter. Was hatte ich denn bitte getan jetzt? ICH FÜHL MICH KRANK! Ich stotterte: „Aber Mama, ich erfind das ja nicht, ich fühl mich wirklich krank, ich glaub ich krieg Fieber oderso…“ Meine Mama hörte gar nicht zu. Sie hatte den Blick und er wurde immer böser. „Halt jetzt gefälligst den Mund,“ brüllte sie. „Du wirst dich jetzt zusammen reissen oder es setzt was!“

Ich setzte mich wieder an den Tisch, bestellte brav, brachte aber keinen Bissen runter, weil mir echt sauübel war. Noch während dem Essen zischte mich Muttern wieder an, ich solle nicht so blöd tun und gefälligst aufessen. Mühsam würgte ich das Essen hinunter.

Daheim angekommen hatte ich dann zwei Tage später fast 40 Grad Fieber. Der Arzt schaute mir in den Rachen und meinte: „Ohgott! Eitrige Angina! Grausliche Mandeln! Strenge Bettruhe! Sofort Antibiotika!“ Von wegen Simulantin oder pubertärer Trotz. Ich hatte schon im Fischrestaurant in Slovenien Angina. Und deshalb keinen Appetit. Aber meine Mutter, die immerhin einmal Medizin studiert hat und im Krankenhaus arbeitete stempelte mich vor allen Verwandten als bösartige Simulantin ab die nur deppert und pubertär tut um eine Familienessen böswillig zu sabotieren.

Ich bin seit dem viel zu oft arbeiten gegangen obwohl ich krank war und eigentlich ins Bett gehört hätte. Aber meine Angst davor, dass mich jemand als Simulantin abstempelt und mir unterstellt ich wäre nur hysterisch und nicht wirklich krank, ist viel zu groß. “

Der Bär hatte der Schildkröte bis dahin aufmerksam gelauscht. Er schüttelte traurig den Kopf und legte der Schildkröte die Tatze auf den Panzer. „Wie kann eine Mutter nur so lieblos sein? Ich werde es nie verstehen… Aber jetzt hör mal zu kleine Schildkröte. Diese böse Frau ist jetzt weit weg. Du legst dich jetzt hin, deckst dich zu und ich hol uns noch eine Kanne Tee und Wärmeflaschen und dann sehen wir uns einen lustigen Film an, hm?“

Die Schildkröte gluckste vor Freude! „Ach Bär! Du bist der Beste! Ich such uns was nices auf Netflix während du Tee machst alright?“ Und sie umarmten sich, schnäuzten sich und husteten sich lachend mit einem Monty Pythons Film gemeinsam in den Schlaf. Denn alle Bären und Schildkröten wissen schließlich: Lachen stärkt das Immunsystem!

 

 

 

 

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Ís enda Bál

i’ve been walking roads
in a strange light

they took me where my feet walked
they carried me along the paths
of heartbreak, daydreams
and wonder

the sun was dimmed and i clinged to that book
and to that can of beer, they made me hooked
on words to be honest, on words alone

dystopian tales of a red maid in chains
invisible chains of the mind
a parable of rape and the logic behind,
i discrovered an old lover long lost
between pages and wisdom
i found this old pal
literature, writing
the art of words
and old love lost
due to loss of time

i’ve embraced this long lost love in midst of despair
and while searching for meaning of existence
literature aimed to provide the answers
and while i was standing there in awe of nature, the most powerful force there is
and while i was breathing in ceaseless wind, under a sky lit by that strange yellow gleam
and while i was devouring the lines of Atwood, most inspecting, haunting, yet true
i finally allowed myself to feel, in mere solitude
the ache of letting go

in true silence, in the face of a windy beach, a rainy mountain top,
in true silence is, where we can finally hear our hearts mourn
and the process of mourning is what we need
to move on

i survived, that’s it
once more

an artist of survival indeed
and writing, the art, is what heals
the pains of loss
the most difficult
there is

i wish that love was not that demon haunting me
telling me that life without him was bleak
but at the same time injuring me
i am lying down at night denying that i miss
i am lying down at night forbidding myself
there is more than romantic love in life
we find it every day, we meet people
we cherish them, find ourselves
but still

to overcome heartbreak takes ages
why?
because life without love ain’t life
so be it
love is the only constant in life
FIRE AND ICE

 

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Mini Joys

Enjoy the small things, they said.
So I went to the local Mini Market. To buy some fruits and wine.
There I saw your arms, strong, muscular, tanned.

There was nothing more than a friendly and timid smile. And a Hello.
I smiled back. Hello.

It went on like this. Everytime I came for buying just small things.
Once you passed me in the aisle. From behind. There was not much space between me and the shelves. So your hand very carefully and softly brushed my shoulder and arm and you said Sorry. So I stepped aside. But this soft, careful touch of yours, gently, as if you’re stroking my arm like a feather while still trying to feel the smooth texture of my skin with every fingertip of yours, it gave me the bumps.

This is the way I want to be looked at. This is the way I want to be touched.

When you finally took your courage to talk to me, I was surprised.
You tried to look brave, manly, self-assured. But I could see through your boyish facade.
You were as nervous as me. Trying to impress. I liked that.

But still I got scared and never visited your shop again until the day of my departure. You had touched something inside me that I’d thought lost, or that I had deliberately buried deep inside. And unleashing it kind of freaked me out.

So I’d subconsciously decided to cherish the small things.
That shy smile. That soft touch. That over-compensating behaviour of yours, trying to impress me, though, not really knowing what to say. Soft and clumsy at the same time.
I enjoyed every little second. Even if nothing ever happened. Not more than that.

The only thing I was pretty sure of was, that this little smile and the shy hellos we gave each other at that point, meant the world to both of us. To you, because perhaps the tourists never usually see you, with kindness, you, the shop assistant. And to me, because I am not used to be seen, as I am not pretty. It restored something inside me, though, a wound that needed mending. If I would have been brave enough, I would have hugged you good bye. Just for this little gift of being seen, as a woman, and touched, like a treasure.

Thanks.

 

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Luimneach

lush green and yellowish sky
some grey between
looming doom
rays breaking light
beyond the colours of solitude

a road in front of me, lonely
touched by the warm light
of a dawning day, a yawn
telling me of ends

everything ends but the road of solitude

an empty playground reminds me
of the illusion of innocence of the past
and the bruises and scars we all bear
by transitioning childhood, a place abandoned
like the place in front of me, echoing laughter

adolescence seems like a forlorn football-field
full of expectations that were never really met
all those goals missed by an unlucky player
who had aimed at kicking at the future
blinded by its brightness, like sunlight
life is not what dreams are made of

life is more like an ambiguous road sign
leading in no direction clearly, leading us astray
the foundations we build at a young age too weak
to carry the burden of a castle-in-the-air come true

so i keep walking this empty road of solitude, leading nowhere really
because everything ends but the road

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RAPETRY

The son of a woman came
to take what he thought
belonged to him

Like everything he desired
he thought belonged to him
and he just made no difference
between desire and belonging

He was greedy like a child
that had never stopped taking from his mother
the things he thought belonged to him
he took and eroded and left
that little space on earth
inhabited by me
my only space
my only me
my body

And the son of Angels came
and rejected me, like he rejected everything
that gave him pleasure

I begged him to let me stay
and eat and drink from his love
the only nurturing joy I knew
in this little space on earth
I inhabited as mine
the only space
my only me
my body

(Photo Credit: Victoria Van Dyke, Lilith Gallery Toronto, 2006)

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